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Der Anteil der Software und der sie begleitenden Elemente (Service und Support, Wartung, Schulung, usw.) an den IT-Budgets hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen, während der Anteil und die Bedeutung der Hardware beständig abgenommen hat. Die Auswirkungen dieser Entwicklungen haben dramatische Folgen für die Verwendung der IT-Budgets.
Dieser Situation scheinen sich viele Unternehmen jedoch bis heute nicht zu stellen. Während man viel Aufwand auf die Optimierung von Prozessen im Betrieb der Rechenzentren verwendet, bleiben mögliche Optimierungspotentiale im Bereich der Software noch immer ungenutzt.
Beispielhaft seien hier nur die Prozesse Beantragung, Genehmigung, Beschaffung und Auslieferung genannt, die als abteilungsübergreifende Prozesse mehr als nur die Optimierung des IT-Workflows bedingen.
Laut einer Studie der Gartner Group sind die meisten Unternehmen mit mehr als 5000 Mitarbeitern überlizenziert. Gartner schätzt weiter, dass 15% der Softwarebudgets als Einsparpotential bereitstehen würde.
Um solche Potentiale zu heben bedarf es genauer Kenntnisse der eingesetzten Produkte, Zahl und Umfang der erworbenen Lizenzrechte, der damit verbundenen Investitionen, der Wartungskosten usw. Da die meisten Anwender in der Beschaffung von Software jedoch lediglich ein Problem der Einkaufsoptimierung sehen, verfügen sie nicht über ausreichende Controlling-Instrumente zur Steuerung von Softwarebeschaffungen.
Die Einkaufsabteilungen wiederum sind schon aus zeitlichen Gründen und mangelnder Resourcen mit der Bewertung von lizenzrechtlichen Fragen und Optimierungsthemen überfordert.
Die Verbindung von Lizenzbedarf und erworbenen Lizenzrechten kann in der Regel nicht hergestellt werden. Von der Wiederverwendbarkeit eines Lizenzrechtes ist keine Rede.
Weiterhin können viele rechtliche Fragen wie - ist das Unternehmen ordnungsgemäß lizenziert - können wir einem Audit eines Herstellers ruhig entgegensehen - erfüllen wir die Anforderungen des Corporate Governance und SOX2002
heute in der Regel nicht beantwortet werden, was eine inakzeptable Situation für die Geschäftsführungen darstellt.
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